Entwurmung von Welpen: So werden die Kosten berechnet
Die Entwurmung ist ein wichtiger Bestandteil der Welpenpflege und sollte bereits früh im Leben des Tieres beginnen. Laut dem Best Friends Network erhalten alle Welpen ab dem Alter von zwei Wochen bis zur zwölften Lebenswoche ein Entwurmungsmittel auf Basis von Pyrantel. Dieses wird oral verabreicht – also als Flüssigkeit über eine Spritze ins Maultier geträufelt – und wirkt gegen häufige Darmparasiten wie Spulwürmer und Peitschenwürmer.
Die empfohlene Dosis beträgt 1 ml pro 10 Pfund Körpergewicht (ca. 4,5 kg). Das bedeutet: Ein Welpe mit 5 kg erhält etwa 1,1 ml. Da die Behandlung alle zwei bis drei Wochen wiederholt wird, bis der Welpe zwölf Wochen alt ist, fallen insgesamt mehrere Gaben an – meist drei bis vier Durchgänge.
Die Kosten hängen hauptsächlich vom Gewicht des Welpen und dem Preis des verwendeten Medikaments ab. In Tierkliniken oder Tierschutzprojekten wird oft ein preisgünstiges, aber wirksames Mittel eingesetzt, das in größeren Flaschen gekauft wird. Dadurch sinken die Stückkosten. Für private Halter liegt der Preis pro Anwendung meist zwischen 5 und 15 Euro, abhängig von der Marke und Apotheke.
Wichtig ist, die Behandlung pünktlich durchzuführen – nicht nur zum Schutz des Welpen, sondern auch, um die Übertragung von Würmern auf Menschen, besonders Kinder, zu verhindern. Eine regelmäßige Kotuntersuchung beim Tierarzt ergänzt das Protokoll sinnvoll und stellt sicher, dass die Entwurmung wirkt.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.