Frühe Anzeichen von Hautkrebs erkennen

Ein malignes Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, zeigt sich oft als auffälliger Hautfleck. Meist handelt es sich um dunkle, braune, grau-weiße oder schwarze Stellen, die sich von anderen Pigmentflecken durch ihre unregelmäßige Form abheben. Je ungleichmäßiger die Begrenzung und je stärker die Farbunterschiede innerhalb des Flecks sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für einen bösartigen Tumor.

Anfangs verursachen solche Stellen oft keine Schmerzen oder Beschwerden. Viele Betroffene bemerken den Hautkrebs erst, wenn sich die Stelle verändert – etwa durch Jucken, Nässen oder Bluten. Diese Warnsignale sollten daher nie ignoriert werden, besonders wenn sie an einer bisher unauffälligen Stelle auftreten.

Interessant ist, dass sich die häufigsten Entstehungsorte bei Männern und Frauen unterscheiden. Bei Frauen entwickeln sich Melanome oft an den Beinen, während Männer häufiger an Rücken und Oberkörper betroffen sind. Grund dafür könnten unterschiedliche Kleidungsstile oder Sonnenexpositionen sein.

Ein frühzeitiges Erkennen ist entscheidend. Die sogenannte ABCDE-Regel hilft dabei: Asymmetrie, unscharfe Begrenzung (Begrenzung), Farbunterschiede (C für Color), Durchmesser über sechs Millimeter (D) und Entwicklung (E für Evolving – sich verändernd). Jede dieser Eigenschaften kann ein Hinweis sein.

Regelmäßige Selbstkontrollen und jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt können Leben retten. Wer sich unsicher ist, sollte frühzeitig einen Facharzt aufsuchen – lieber einmal zu viel nachschauen lassen als zu spät.

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