Welche Tiere sind im Islam Haram?
Im Islam bestimmen die religiösen Speisegesetze klar, was für Gläubige erlaubt (Halal) und was verboten (Haram) ist. Diese Regeln sollen nicht nur dem religiösen Gehorsam dienen, meiden aber auch unreine oder gesundheitlich bedenkliche Nahrungsmittel. Neben dem Verbot von Alkohol gibt es eine genaue Aufzählung von Tierarten, deren Verzehr untersagt ist.
Das bekannteste und strengste Verbot betrifft das Schwein inklusive des Wildschweins sowie alle daraus gewonnenen Produkte. Ebenfalls grundsätzlich verboten ist das Fleisch von fleischfressenden Raubtieren, die ihre Beute mit Reißzähnen oder Krallen jagen. Dazu zählen beispielsweise Tiger, Löwen, Bären, Wölfe und Hunde.
In der Vogelwelt gilt eine analoge Regelung: Sämtliche Raubvögel mit scharfen Krallen, darunter Adler, Falken und Geier, dürfen nicht gegessen werden. Darüber hinaus umfasst das Verbot auch Schlangen, Affen sowie Tiere, die als Schädlinge oder Ungeziefer gelten – wie etwa Ratten, Skorpione und Tausendfüßler.
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