Erhöhte Blutwerte beim Cushing-Syndrom
Das Cushing-Syndrom entsteht durch einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel im Organismus. Dieser hormonelle Überschuss beeinflusst den Stoffwechsel tiefgreifend und hinterlässt deutliche Spuren im Blutbild der Betroffenen.
Bei der Analyse des Blutbilds fallen vor allem drei Zellgruppen auf. Zum einen ist die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) erhöht. Zudem steigt die Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten) an, was Auswirkungen auf die Blutgerinnung haben kann.
Auch bei den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zeigt sich ein Anstieg, der primär auf eine Vermehrung der Granulozyten zurückzuführen ist. Obwohl dadurch mehr Abwehrzellen im Umlauf sind, führt der hohe Cortisolspiegel paradoxerweise oft zu einer geschwächten Immunabwehr. Eine sorgfältige Überwachung dieser Werte hilft Ärztinnen und Ärzten dabei, das Syndrom frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
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