Der richtige Docht für deine selbstgemachte Kerze
Wer zu Hause Kerzen zieht oder gießt, steht früher oder später vor der Frage: Welcher Docht ist der richtige? Die Antwort hängt vom Wachs und der gewünschten Kerze ab – aber mit ein wenig Grundwissen ist die Wahl gar nicht schwer.
Ein Flachdocht ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für fast alle gängigen Wachsarten wie Paraffin, Soja oder Palmöl. Besonders praktisch: Er kann in jede Richtung eingehängt werden, da er symmetrisch aufgebaut ist. Allerdings sollte er bei Bienenwachs nicht verwendet werden – hier funktioniert er oft nicht optimal.
Hier kommt der Runddocht ins Spiel. Er ist ideal für Bienenwachs, aber auch mit anderen Wachsen kompatibel. Ein kleiner Tipp: Ein Runddocht hat eine flache und eine runde Seite. Um ein gleichmäßiges Abbrennen zu gewährleisten, sollte die flache Seite zur Kerzenwand zeigen, besonders bei dünnwandigen Kerzen oder festen Wachsen.
Welchen Docht du letztlich wählst, hängt also von deinem Wachs und dem Kerzendurchmesser ab. Wer mit selbstgemachten Kerzen experimentiert, sollte immer eine Probekerze anfertigen – so sieht man gleich, ob der Docht die richtige Stärke hat und die Flamme ruhig brennt.
Egal ob Flach- oder Runddocht: Die richtige Wahl sorgt für ein schönes, gleichmäßiges Brennverhalten und macht die Kerze sicher im Gebrauch. Eine kleine Dochtkunde lohnt sich also – für warmes Licht und gemütliche Stunden.
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