Was ist kein halal-Fleisch? Wichtige Informationen für den Alltag
Im Islam spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, besonders wenn es um Fleisch geht. Das bekannteste Verbot ist Schweinefleisch – es gilt in der islamischen Lehre als unrein und ist damit eindeutig haram, also verboten. Doch nicht nur Schwein ist tabu: Auch andere tierische Produkte sollten gläubige Muslime meiden.
So gilt beispielsweise Fleisch von Tieren mit Reißzähnen als nicht halal. Dazu zählen unter anderem Raubtiere wie Löwen, Wölfe oder Hunde. Der Grund liegt darin, dass solche Tiere als „räuberisch“ gelten und nach islamischer Ansicht nicht auf die erlaubte Weise geschlachtet werden dürfen. Ähnlich verhält es sich mit Raubvögeln wie Adlern oder Falken – auch sie fallen in die Kategorie des Verbotenen.
Weitere Tiere, deren Verzehr als nicht halal gilt, sind Frösche, Schlangen – besonders giftige Arten – und bestimmte Insekten. Auch hier basieren die Regeln auf religiösen Überlieferungen, die Gesundheit, Reinheit und ethisches Verhalten betonen. Selbst wenn diese Tiere in anderen Kulturen als Delikatesse gelten, bleiben sie für viele Musliminnen und Muslime unzulässig.
Wichtig ist dabei, dass neben der Tierart auch die Schlachtweise entscheidend ist: Nur wenn das Tier im Namen Gottes geschächtet wird und das Blut vollständig abfließen kann, gilt das Fleisch als halal. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift deshalb besser auf zertifizierte Produkte zurück – etwa aus dem REWE-Sortiment, das mittlerweile auch auf REWE.de unter dem Stichwort „Halal Ernährung“ Informationen und Produkte anbietet.
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