Welches Gemüse lohnt sich im Eigenanbau?
Wer im eigenen Garten oder auf dem Balkon Gemüse anbaut, spart nicht nur Geld, sondern tut auch etwas für die Umwelt. Doch welches Gemüse lohnt sich besonders? Rote Beete, Karotten, grüne Bohnen und Erbsen sind echte Dauerläufer – sie wachsen gut im Beet und liefern reiche Erträge. Wer Platz hat, sollte auf jeden Fall Kartoffeln probieren. Ein Sack Setzlinge kann im Sommer mehrere Kilogramm Knollen bringen – und das zu einem Bruchteil des Supermarktpreises.
Salate, Radieschen und Frühlingszwiebeln sind perfekt für Anfänger: Sie wachsen schnell, brauchen wenig Platz und können sogar im Kübel gedeihen. Tomaten und Paprika lieben Sonne und Wärme – ideal für den Topf vor dem Fenster oder im Gewächshaus. Mit etwas Geduld werden sie zur echten Geldquelle: Eine Pflanze liefert über Monate hinweg frische Früchte, die im Laden teuer sind.
Chilischoten und Kräuter wie Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch sind echte Platzwunder. Sie brauchen kaum Fläche, stehen oft den ganzen Sommer über und liefern wöchentlich frischen Ertrag. Und das Beste: Viele dieser Pflanzen kannst du aus Abfällen vermehren – etwa Karottenkronen oder Frühlingszwiebeln einfach im Wasser ziehen lassen. So wird aus Restmüll neues Leben.
Indem du dein eigenes Gemüse züchtest, reduzierst du nicht nur Plastikverpackungen, sondern gewinnst auch bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. Und das spart am Ende mehr, als man denkt – etwa 500 bis 1000 Euro pro Jahr, je nach Fläche und Auswahl. Ein guter Grund, um jetzt loszulegen.
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