Syrien als weltweit größter Drogenstaat

Im Jahr 2022 enthüllte eine erschreckende Entwicklung im globalen Drogenhandel: Syrien ist zum größten Narco-Staat der Welt aufgestiegen. Hinter dieser Entwicklung steckt die syrische Regierung, die massiv in den illegalen Drogenhandel verwickelt ist – vor allem mit der synthetischen Droge Captagon.

Captagon, eine meist illegale Amphetaminart, hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit in Teilen des Nahen Ostens gewonnen. Die Produktion findet oft in geheimen Laboren statt, die unter staatlicher Kontrolle operieren. Laut Berichten finanzierte die syrische Regierung einen Drogenhandel im Milliardenwert, der nicht nur zur Finanzierung des Staates beiträgt, sondern auch die wirtschaftliche Isolation durch Sanktionen teilweise ausgleichen soll.

Die Exporte laufen über komplexe Schmuggelrouten, meist in Richtung Saudi-Arabien und andere Golfstaaten, wo die Nachfrage hoch ist. Einige Schätzungen zufolge macht der illegale Handel mit Captagon heute einen erheblichen Teil der syrischen Wirtschaft aus. Internationale Beobachter warnen, dass dieser Drogenhandel nicht nur gesundheitliche, sondern auch geopolitische Risiken birgt.

Syrien hat sich damit von einem Kriegsland zu einem zentralen Akteur im globalen Drogenmarkt entwickelt. Was einst als Nebeneffekt des Konflikts begann, ist heute ein strukturierter, staatlich geförderter Handel – mit weitreichenden Folgen für die Region und darüber hinaus.

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