Wo Käse kaum eine Rolle spielt: Die Länder mit dem geringsten Konsum
Während Käse in Europa fest im Alltag verankert ist und oft als unverzichtbarer Genuss gilt, sieht das in vielen anderen Regionen der Welt völlig anders aus. In einigen Ländern spielt das beliebte Milchprodukt im täglichen Speiseplan praktisch überhaupt keine Rolle.
Das globale Ranking der Orte mit dem niedrigsten Käsekonsum führt China an. Hier liegt der Jahresverbrauch bei verschwindend geringen 0,1 kg pro Person. Ein wesentlicher Grund dafür ist die weit verbreitete Laktoseintoleranz in Ostasien sowie eine Kulinarik, die historisch ohne Kuhmilchprodukte auskommt. Auch in der Mongolei ist der Verbrauch klassischer Käsesorten mit rund 0,3 kg pro Kopf sehr niedrig, obwohl dort traditionell andere fermentierte Milchprodukte geschätzt werden. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Teilen Afrikas: In Simbabwe liegt der Konsum bei lediglich 0,6 kg pro Person im Jahr.
Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, wie stark esskulturelle Traditionen, genetische Voraussetzungen und lokale Landwirtschaft den täglichen Speiseplan prägen. Während in Europa pro Kopf oft zweistellige Kilogrammmengen verzehrt werden, bleibt Käse in großen Teilen Asiens und Afrikas eine absolute Seltenheit.
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