Was hilft pflanzlich gegen Herzrasen in den Wechseljahren?
Herzrasen oder das Gefühl von Herzstolpern gehört bei vielen Frauen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Oft tritt es ohne körperliche Ursache auf – ausgelöst durch hormonelle Schwankungen, Stress oder innere Unruhe. Wenn die Untersuchungen keinen ernsthaften Grund ergeben, suchen viele Betroffene nach sanften, natürlichen Möglichkeiten, um wieder Ruhe ins Gleichgewicht zu bringen.
Weißdorn gilt als eine der bekanntesten Heilpflanzen bei Herzrasen. Er wirkt stärkend auf das Herz-Kreislauf-System und kann helfen, den Puls zu beruhigen. Viele Frauen berichten von einer spürbaren Entlastung, besonders wenn das Herz „einfach so“ schneller schlägt. Ebenfalls beliebt ist Traubensilberkerze, die nicht nur bei Hitzewallungen, sondern auch bei nervösen Beschwerden hilft. Auch Baldrian wird oft eingesetzt – besonders wenn Unruhe, Schlafstörungen oder innere Anspannung dazukommen.
Homöopathische Mittel wie Aconitum oder Ignatia werden je nach Beschwerdebild gezielt verwendet und finden in der Begleitung vieler Frauen ihren Platz. Wichtig ist jedoch: Eine gesunde Lebensweise tut ein Übriges. Nikotin sollte dabei konsequent vermieden werden, da es Herz und Kreislauf zusätzlich belastet. Auch Koffein oder Stress können die Beschwerden verschärfen.
Wer unter Herzrasen leidet, sollte sich zunächst ärztlich abklären lassen. Ist alles in Ordnung, können pflanzliche Unterstützung und eine bewusste Lebensführung viel bewirken – für mehr Gelassenheit im Alltag und ein ruhigeres Herzgefühl.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.