Welche Vitamine unterstützen das Herz bei Rhythmusstörungen?
Herzrhythmusstörungen können belastend sein – doch neben medizinischer Behandlung spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Besonders Vitamin C und Vitamin E zeigen laut neueren Erkenntnissen einen positiven Effekt auf die Herzgesundheit. Beide Vitamine wirken als starke Antioxidantien und schützen die Zellen vor oxidativem Stress, der Herzprobleme begünstigen kann.
Eine Studie aus dem Jahr 2022 legt nahe, dass eine ausreichende Zufuhr dieser Vitamine helfen kann, Herzrhythmusstörungen in den Vorhöfen (Atrium) oder Herzkammern (Ventrikel) vorzubeugen oder deren Schwere zu mildern. Vitamin C stärkt unter anderem die Blutgefäße und unterstützt die Immunfunktion, während Vitamin E die Zellmembranen vor Schäden schützt – beides essentiell für eine stabile Herzfunktion.
Ob durch Ernährung oder Nahrungsergänzung: Eine gezielte Aufnahme kann sinnvoll sein, sollte aber stets mit dem Arzt abgestimmt werden. Reich an Vitamin C sind beispielsweise Zitrusfrüchte, Paprika und Johannisbeeren. Vitamin E findet sich vor allem in Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumenöl.
Wichtig ist: Vitamine allein ersetzen keine Therapie. Doch als Teil eines gesunden Lebensstils können sie die Herzfunktion langfristig unterstützen. Bei bestehenden Beschwerden sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen, bevor Ergänzungsmittel eingenommen werden.
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