Urlaubssieger in Europa: Österreich und Malta teilen die Spitze

Österreicher und Malteser genießen den längsten bezahlten Urlaub in Europa – mit insgesamt 38 Tagen pro Jahr teilen sie sich den ersten Platz. Diese Zahl setzt sich aus den gesetzlichen Feiertagen und den regulären Erholungsurlauben zusammen, wie sie in den jeweiligen Ländern festgeschrieben sind.

In Österreich gilt ein besonders familienfreundliches Arbeitsumfeld als Normalität. Neben den gesetzlich garantierten 25 Urlaubstagen kommen noch 13 Feiertage hinzu, wobei an vielen davon nicht gearbeitet wird. Ähnlich sieht es auf Malta aus: Auch dort profitieren Beschäftigte von einer großzügigen Regelung, bei der Feiertage und Erholungsurlaub zusammengerechnet ebenfalls auf 38 Tage kommen.

Interessant ist, dass andere große europäische Länder wie Deutschland oder Frankreich deutlich zurückliegen. Deutsche Arbeitnehmer haben im Schnitt 20 Urlaubstage plus etwa zehn Feiertage – damit liegt man deutlich unter dem europäischen Spitzenreiter. In Frankreich hingegen sind mindestens 30 Urlaubstage gesetzlich vorgeschrieben, was ebenfalls beeindruckt, aber nicht an die 38 Tage von Österreich und Malta heranreicht.

Die hohen Urlaubstage in diesen Ländern spiegeln eine kulturelle Wertschätzung von Work-Life-Balance wider. Auch wenn viele Arbeitnehmer in anderen Staaten theoretisch weniger Urlaub haben, ist die tatsächliche Inanspruchnahme oft niedriger – in Österreich und Malta wird der volle Anspruch meist auch wirklich genommen.

Urlaub ist mehr als nur eine Pause – er ist Teil der Lebensqualität. Und was die Statistik zeigt, bestätigen viele: Wer lange und erholsam abschalten darf, kehrt oft motivierter zurück.

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