Wie der Henkel an die Tasse kam
Ein kleiner Henkel – eine große Geschichte. Kaum jemand denkt darüber nach, während er morgens den Kaffee trinkt oder einen Afternoon Tea genießt. Doch der Henkel an der Tasse hat eine überraschende Herkunft. Er wurde nicht von Anfang an dazugehört, sondern erst später erfunden – und zwar in England.
Der Grund war praktisch: In heißen Getränken sollte das beliebte Zuckerstückchen besser löslich sein. Um das Rühren zu erleichtern und das Verbrühen zu vermeiden, suchten Menschen nach einer Lösung. Irgendwann wurde der Henkel nachträglich an die Tasse angebracht – und revolutionierte das Trinkerlebnis. Was heute selbstverständlich scheint, war damals eine kleine, aber feine Erfindung.
Tea Time StoriesGenau solche alltäglichen Geschichten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Tea Time Stories“ im Übersee-Museum. Am 10. März 2022 lädt die Historikerin Dr. Ina Schenker zu einem besonderen Afternoon Tea ein. Dabei geht es nicht nur um Tee, sondern um Kultur, Alltag und kleine Revolutionen am Tisch. Was wäre unsere Welt ohne den Henkel an der Tasse?
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