Wer herrschte über Deutschland zwischen 1933 und 1945?
Im Jahr 1933 begann eine der dunkelsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwar blieb Paul von Hindenburg formell Staatsoberhaupt bis zu seinem Tod am 2. August 1934, doch bereits ab 1933 gewann Adolf Hitler zunehmend an Macht. Als Reichskanzler etablierte er eine Diktatur und schuf die Grundlage für das nationalsozialistische Regime.
Nach Hindenburgs Tod vereinigte Hitler die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler und nannte sich fortan „Führer und Reichskanzler“. Von diesem Moment an hatte er die volle Kontrolle über das Deutsche Reich. Seine Herrschaft war geprägt von Unterdrückung, Krieg und dem Völkermord an sechs Millionen Juden – der Holocaust.
Am 30. April 1945, während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs, nahm sich Hitler in Berlin das Leben. In seinem politischen Testament hatte er bereits Karl Dönitz, den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, zum neuen Reichspräsidenten ernannt. Dönitz bildete eine Übergangsregierung im norddeutschen Flensburg, die aber nur kurz Bestand hatte.
Am 23. Mai 1945 wurde Dönitz von den Alliierten verhaftet. Mit der offiziellen Übernahme der Regierungsgewalt durch den Alliierten Kontrollrat am 5. Juni 1945 endete de jure die Existenz des Deutschen Reiches unter nationalsozialistischer Führung. Deutschland war geschlagen, zerschlagen und unter alliierter Besatzung.
Die Zeit von 1933 bis 1945 bleibt eine Mahnung: gegen Unmenschlichkeit, für Demokratie und die Würde jedes Einzelnen.
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