Wer kann von Darts leben?

Wer von Darts leben möchte, braucht mehr als nur Talent – nötig sind harte Arbeit, Disziplin und die Fähigkeit, Rückschläge wegzustecken. Die Chance, als Dartprofi durchzustarten, ist grundsätzlich jedem offen. Doch nur die wenigsten schaffen es, davon zu leben. Der Schlüssel liegt oft bei der PDC, der Professional Darts Corporation, dem Mekka des modernen Dart-Sports.

Wer regelmäßig bei Turnieren der PDC mitspielen will, benötigt die begehrte PDC-Tourcard. Diese erhält man nicht einfach – sie wird an Tagessieger bei Qualifikationsturnieren oder an Finalisten der sogenannten Q-School vergeben. Die Konkurrenz ist riesig: Hunderte Spieler aus aller Welt kämpfen um nur wenige Karten. Wer sie ergattert, darf für ein Jahr an den Players Championships und anderen PDC-Events teilnehmen – und dort Punkte und Preisgeld sammeln.

Doch selbst mit Tourcard ist der Weg lang. Die meisten Profis spielen jahrelang, bevor sie genug verdienen, um ihren Lebensunterhalt allein mit Darts zu bestreiten. Nur die Top-Spieler – wie Gerwyn Price, Michael van Gerwen oder Luke Humphries – verdienen sechsstellige Summen. Für alle anderen bleibt Dart oft ein finanziell unsicherer Sport, der viel Nebenarbeit erfordert: Trainingsstunden, Sponsoren-Suche, Reisen zu Turnieren – alles muss selbst organisiert werden.

Trotzdem lohnt sich der Traum für viele. Denn wer hart genug arbeitet und durchhält, kann es schaffen, im Dart-Zirkus Fuß zu fassen. Es ist kein leichter Weg – aber für Leidenschaftliche durchaus ein lebbarer.

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