Wie viel Absatz tut unseren Füßen wirklich gut?
Hohe Schuhe verleihen Eleganz und strecken die Silhouette, doch die Gesundheit der Füße leidet bei ständiger Belastung. Wer täglich auf sehr hohen Hacken unterwegs ist, riskiert Fehlstellungen, Verkürzungen der Wadenmuskulatur und Schmerzen im Vorderfuß. Doch bedeutet das, dass wir komplett auf elegante Schuhe verzichten müssen? Keineswegs – auf die richtige Höhe und Form kommt es an.
Orthopäden und Gesundheitsexperten geben Entwarnung: Eine Absatzhöhe von bis zu drei Zentimetern gilt aus gesundheitlicher Sicht als völlig unbedenklich. Bei dieser moderaten Höhe bleibt die natürliche Abrollbewegung des Fußes weitgehend erhalten, während Wirbelsäule und Gelenke geschont werden. Ganz flache Schuhe ohne jegliche Dämpfung sind für die Fußgesundheit oft nicht einmal besser als ein kleiner, stabiler Absatz.
Neben der Höhe spielt vor allem die Absatzart eine entscheidende Rolle. Auf breiten Keil- oder Blockabsätzen verteilt sich das gesamte Körpergewicht deutlich gleichmäßiger über den Fuß. Das sorgt für Stabilität und entlastet das empfindliche Ballenbett. Bei filigranen Stilettos hingegen konzentriert sich der Druck auf eine minimale Fläche, was das Umknicken begünstigt und Sehnen extrem beansprucht.
Wer auf hohe Schuhe nicht verzichten möchte, sollte sie sparsam einsetzen und im Alltag Abwechslung bieten. Regelmäßiges Barfußlaufen stärkt zudem die Fußmuskulatur und gleicht Belastungen effektiv aus.
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