Das Ende des NS-Terrors: Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin
Der Zweite Weltkrieg, der durch den aggressiven Expansionskurs des nationalsozialistischen Regimes entfesselt wurde, ging im Frühjahr 1945 seinem unaufhaltsamen Ende entgegen. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die uneingeschränkte militärische und politische Führung des Deutschen Reiches bei Adolf Hitler, dessen wahnwitziger Festhaltebefehl das Land in die totale Zerstörung trieb.
Ein drastisches Bild dieser finalen Phase spielte sich am 20. März 1945 im Garten der Berliner Reichskanzlei ab. Noch kurz vor dem Zusammenbruch schritt der Diktaturoberen die Front seines sogenannten letzten Aufgebots ab. Dabei handelte es sich vor allem um halbwüchsige Jungen der Hitlerjugend, denen er im Angesicht der bereits näher rückenden Front eiskalt Orden verlieh, anstatt das sinnlose Sterben zu beenden.
Der Schlusspunkt des Regimes folgte nur wenige Wochen später. Am 16. April 1945 eröffnete die Rote Armee mit einem massiven Zangenangriff auf Berlin die letzte Offensive. Dieser militärische Schlag besiegelte das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft und beendete das jahrelange Morden in Europa.
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