was tun, wenn nichts mehr herauskommt
Bei Verstopfung hilft es, direkt etwas zu verändern – vor allem in Ernährung und Bewegung. Trinken Sie mindestens eineinhalb Liter am Tag, am besten Wasser oder ungesüßte Kräutertees.
Ballaststoffe sind ebenso wichtig. 30 Gramm täglich halten den Darm in Schwung. Dazu gehören Vollkorn, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Eine Portion Haferflocken mit Leinsamen oder eine Scheibe Vollkornbrot mit Linsen liefert schon einen guten Teil.
Bewegung ist kein Ratschlag, den man leichtfertig vergisst. Spazieren, Radfahren, Schwimmen – alles, was den Körper aktiviert, regt die Darmbewegung an. Selbst zehn Minuten am Tag machen einen Unterschied.
Manche warten ab, ob es von allein besser wird. Doch je länger der Stuhl im Darm bleibt, desto schwieriger wird das Herausbekommen. Die Muskulatur verliert den natürlichen Rhythmus.
Abführmittel können kurzfristig helfen, aber sie lösen nicht das Grundproblem. Wer langfristig frei von Verstopfung sein möchte, braucht keine Geheimtricks – nur regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Flüssigkeit und Bewegung im Alltag.
Wenn sich nichts tut, obwohl man alles ändert, kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein. Manchmal steckt eine zugrunde liegende Ursache dahinter, die behandelt werden muss.
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