Wer steht an der Spitze der Reifenbranche?

Wenn es um Reifen geht, zählt nicht nur Größe, sondern vor allem Umsatz. Laut aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2022 hat Michelin die Nase vorn und ist damit der umsatzstärkste Reifenhersteller weltweit. Das französische Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr satte 23,32 Milliarden Euro – ein Wert, der knapp die Konkurrenz abhängt.

Direkt hinter Michelin reiht sich Bridgestone ein, der japanische Branchenriese, der mit 23,03 Milliarden Euro fast auf Augenhöhe liegt. Der Abstand ist minimal, doch reicht aus, um Platz eins dem traditionsreichen französischen Konzern zu überlassen. Beide Unternehmen dominieren den globalen Markt deutlich und setzen Maßstäbe in puncto Qualität, Innovation und Reichweite.

Die Daten stammen von einer Analyse, die im Juli 2022 veröffentlicht wurde – ein Momentbild, das zeigt, wie eng der Wettbewerb unter den Giganten der Reifenindustrie ist. Während Hersteller wie Goodyear, Continental oder Pirelli ebenfalls große Namen sind, bleibt die Spitzenposition ein hart umkämpftes Duell zwischen Europa und Asien.

Michelin profitiert dabei nicht nur von seiner starken Präsenz im Pkw-Segment, sondern auch von der Nachfrage in der Nutzfahrzeug- und Spezialreifensparte. Hinzu kommen strategische Partnerschaften und eine klare Ausrichtung auf Nachhaltigkeit – Themen, die zunehmend ins Gewicht fallen.

Die Grafik von WELT verdeutlicht: Auch kleinste Unterschiede im Umsatz können über Platzierungen entscheiden. Doch eines ist klar – wer die meisten Reifen produziert, ist nicht immer gleich der größte im Ranking. Bei Michelin stimmt derzeit einfach das Gesamtpaket.

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