Bauzinsen fallen unter die Drei-Prozent-Marke
Endlich gute Nachrichten für alle, die ein Haus bauen oder umbauen wollen: Die Zinsen für Baufinanzierungen sinken weiter. Laut einer aktuellen Auswertung von Check24 liegen die besten Konditionen für zehnjährige Darlehen zum Jahresanfang 2024 bereits bei durchschnittlich 2,93 Prozent. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Dezember 2023, als die Zinssätze noch bei 3,29 Prozent lagen.
Ein solcher Rückgang macht sich gerade bei langfristigen Investitionen wie einer Immobilienfinanzierung besonders bemerkbar. Wer zum Beispiel ein Darlehen über 200.000 Euro aufnimmt, profitiert bereits von monatlich niedrigeren Raten. Auf die Gesamtlaufzeit gerechnet kann das Tausende Euro ausmachen.
Experten führen die Entspannung an den Finanzmärkten auf eine etwas moderatere Haltung der Europäischen Zentralbank und eine sich beruhigende Inflationsentwicklung zurück. Obwohl die Zinsen in den letzten Jahren stark gestiegen waren, zeichnet sich nun wieder eine Trendwende ab – zumindest für gut kalkulierbare, langfristige Baufinanzierungen.
Trotzdem lohnt es sich, genau hinzuschauen: Die 2,93 Prozent gelten nur für Kreditnehmer mit besonders guter Bonität und einer hohen Eigenkapitalquote. Für andere bleibt der Zinssatz oft höher. Wer jetzt plant, sollte daher nicht nur auf die Zahlen starren, sondern sich einen Überblick über verschiedene Angebote machen.
Die Tatsache, dass die besten Bauzinsen erstmals seit längerer Zeit wieder unter die psychologisch wichtige Drei-Prozent-Marke fallen, signalisiert jedoch Hoffnung – gerade für all jene, die bisher aufgrund der hohen Finanzierungskosten mit dem Bauen gewartet haben.
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