Wie Hunde Freude zeigen
Wenn ein Hund freudig mit dem Schwanz wedelt und dabei fast das ganze Hinterteil wackelt, ist das ein untrügliches Zeichen für pure Lebensfreude. Diese Geste kennt fast jeder, der schon einmal einem Hund begegnet ist – es ist, als würde der Schwanz die ganze Stimmung des Hundes nach außen tragen.
Schwanzwedeln allein bedeutet aber nicht immer Freude. Es kann auch Aufregung, Unsicherheit oder sogar Anspannung ausdrücken – je nachdem, wie schnell oder steif der Schwanz bewegt wird und wie der Hund sonst körpersprachlich wirkt. Doch bei echter Freude sieht man meist mehr: Der ganze Körper ist locker, die Haltung entspannt, oft springt der Hund leichtfüßig herum, bellt fröhlich oder bringt sogar sein Spielzeug vorbei, als Einladung zum gemeinsamen Spaß.Interessant ist auch, dass Hunde ihren Schwanz nicht nur wie einen Metronom bewegen, sondern gezielt Informationen damit senden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Hunde bei positiven Emotionen stärker nach rechts wedeln, bei negiven eher nach links. Bei Freude also: ein breites, nach-rechts-geneigtes Wedeln, kombiniert mit einem wippenden Gang und einem freudigen „Hecker“ – kaum zu übersehen.
Wer die Körpersprache eines Hundes versteht, erkennt schnell, was in ihm vorgeht. Und wenn der Schwanz wie wild wedelt und der Hund fast zu tanzen scheint, dann darf man sicher sein: In diesem Moment ist er glücklich – vielleicht, weil der Mensch, den er liebt, endlich nach Hause kommt.
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