Wie gefährlich ist das Wochenend-Getränk?

Ein Glas Wein am Samstag, ein Bier am Sonntag – für viele gehört das zum Wochenende einfach dazu. Doch wie unbedenklich ist dieser Ritus wirklich? Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gilt: Auch bei moderatem Genuss zählt jedes Getränk. Als risikoarm gelten für Frauen nicht mehr als ein Standardglas Alkohol pro Tag, für Männer maximal zwei. Wichtig dabei: Diese Menge sollte wirklich nur an einigen Tagen der Woche konsumiert werden – und nicht jedes Wochenende zur festen Routine werden.

Noch besser: An mindestens zwei Tagen in der Woche komplett auf Alkohol verzichten. Das gibt dem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Wer nur am Wochenende trinkt, mag meinen, er halte sich damit an die Empfehlungen. Doch Vorsicht: Gerade beim Feiern wird oft mehr getrunken, als bewusst ist – und die Grenze zum riskanten Konsum verschwimmt schnell.

Zudem zeigt sich: Regelmäßiger Alkoholkonsum, auch wenn er „nur“ am Wochenende stattfindet, kann langfristig die Gesundheit beeinträchtigen – von erhöhtem Blutdruck bis hin zu Schlafstörungen. Selbst ein scheinbar harmloses Bier am Abend kann, wenn es zur Gewohnheit wird, den Stoffwechsel beeinflussen und das Risiko für Leberprobleme erhöhen.

Das bedeutet nicht, dass jeder Genuss verboten ist. Es geht vielmehr um Bewusstsein und Maß. Wer hier und da ein Glas genießt, ohne dass es zur Erwartung wird, bleibt auf der sicheren Seite. Gesundheit beginnt oft mit kleinen Entscheidungen – auch beim Feierabendbier.

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