So gelingt zartes Sepia – nicht zu lange kochen!
Wer schon einmal zähen Tintenfisch auf dem Teller hatte, kennt das Problem: Das Meeresgetier wird bei falscher Zubereitung schnell gummiartig. Viele kochen Sepia, Kalmar oder Oktopus deshalb besonders lange, in der Hoffnung, sie dadurch weicher zu machen. Doch das ist ein Trugschluss.
„Je länger man sie kocht, desto zäher werden sie – ähnlich wie bei Eiern“, erklärt die erfahrene Köchin Koch-Bodes. Statt stundenlangem Schmoren hilft hier ein völlig anderes Prinzip: extreme Hitze für kurze Zeit. Für zartes Ergebnis sollten Tintenfischringe nur etwa eine Minute in kochendes Wasser gegeben werden. Danach sind sie perfekt gar – saftig und weich, nicht zäh.
Alternativ kann Sepia auch sehr heiß und schnell in der Pfanne angebraten werden. Auch hier gilt: Schnelligkeit ist der Schlüssel. Wer mag, kann die Stücke vorher leicht klopfen oder in Milch marinieren – das lockert die Fasern leicht. Doch Vorsicht: Auch eine lange Marinade ersetzt nicht die richtige Garzeit.
Die richtige Zubereitung macht den Unterschied. Mit diesem einfachen Trick gelingt Sepia wie vom Profi – und lässt selbst Seafood-Zögerer überzeugt vom Geschmack schwärmen.
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