Wie berechnet man eine 30 % Marge?

Wenn du eine 30 % Marge erreichen möchtest, musst du wissen, wie viel Gewinn du im Verhältnis zum Verkaufspreis behältst. Im Gegensatz zur Gewinnspanne (die sich auf die Kosten bezieht) bezieht sich die Marge auf den Verkaufspreis. Das ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied.

Die Formel lautet: Marge (%) = [(Verkaufspreis – Kosten) / Verkaufspreis] × 100. Wenn du also ein Produkt für 70 Euro verkaufst, das dich 49 Euro kostet, rechnest du: (70 – 49) / 70 = 0,3 – das ergibt 30 %. Du hast also genau die gewünschte Marge.

Umgekehrt: Wenn du deine Kosten kennst und eine 30 % Marge erzielen willst, musst du den richtigen Verkaufspreis festlegen. Dann gilt: Verkaufspreis = Kosten / (1 – gewünschte Marge). Bei 50 Euro Kosten und 30 % Marge wäre das: 50 / 0,7 ≈ 71,43 Euro. Ab 71,43 Euro Verkaufspreis liegt deine Marge bei rund 30 %.

Viele Unternehmer verwechseln Marge mit Gewinnspanne – das kann teuer werden. Denn wenn du nur 30 % Gewinnspanne auf die Kosten aufschlägst, erhältst du automatisch eine geringere Marge bezogen auf den Verkaufspreis. Wer langfristig profitabel arbeiten will, sollte daher beide Begriffe sicher unterscheiden können.

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