Wie bildet man Sätze im Präsens?

Im Deutschen benutzen wir das Präsens, um über Dinge zu sprechen, die gerade passieren oder allgemein gelten. Es ist die am häufigsten verwendete Zeitform – besonders im Alltag. Wenn du zum Beispiel sagst: „Ich spiele Fußball“ oder „Sie liest ein Buch“, dann verwendest du das Präsens.

Bei regelmäßigen Verben – man sagt auch „schwache Verben“ – ist die Bildung ganz einfach. Du nimmst den Verbstamm und fügst die passende Endung an. Der Infinitiv von einem solchen Verb ist zum Beispiel „singen“. Der Stamm lautet „sing-“. Nun fügst du je nach Subjekt die richtige Endung hinzu: ich singe, du singst, er/sie/es singt, wir singen, ihr singt, sie/Sie singen.

Das Gleiche gilt für andere regelmäßige Verben: „lernen“ – ich lerne, du lernst, er lernt. „Machen“ – ich mache, du machst, er macht. Du erkennst das Muster: Die Endungen hängen davon ab, wer die Handlung ausführt – ich, du, er oder wir, ihr, sie.

Im Unterricht der Grundschule lernt man diese Formen meist mit Merkregeln und vielen Beispielen. So wird schnell klar, wie Sätze im Präsens funktionieren. Das Präsens brauchst du nicht nur beim Schreiben, sondern auch im Gespräch – jeden Tag aufs Neue.

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