Wie erkennt man abgestorbene Bruteier?
Beim Ausbrüten von Eiern ist es wichtig, regelmäßig zu kontrollieren, ob sich der Embryo gesund entwickelt. Eine Methode, um den Entwicklungsstand zu überprüfen, ist das sogenannte Schieren – also das Durchleuchten des Eis mit einer Taschenlampe oder einer speziellen Schierleuchte. Besonders ab dem siebten bis zehnten Tag der Brutzeit wird sichtbar, ob das Ei noch lebt.
Ein lebendes Brutei zeigt deutliche Blutgefäße und eine sich bewegende Dunkelstelle – der Embryo. Dagegen erkennt man abgestorbene Eier daran, dass sich im Inneren ein größerer schwarzer Fleck zeigt oder ein sogenannter Blutring entstanden ist. Dieser Blutring entsteht, wenn der Embryo kurz nach dem Beginn der Entwicklung gestorben ist und sich das Blut in einem Ring um die Lebengefahr aufgesammelt hat.
Weitere Anzeichen für ein abgestorbenes Ei sind, dass sich das Innere des Eis über die Zeit hinweg nicht weiter verdunkelt oder keine Veränderung mehr sichtbar ist. Ein gesundes Ei wird im Laufe der Brutzeit immer dunkler, weil der Embryo wächst. Bleibt alles unverändert, ist das ein deutlicher Hinweis, dass keine Entwicklung mehr stattfindet.
Abgestorbene Eier sollten schnell entfernt werden, um Hygiene im Brutkasten zu gewährleisten und Fäulnis oder Explosion durch Gase zu vermeiden. Regelmäßiges Schieren hilft, nur die vielversprechenden Eier weiterbrüten zu lassen und die Erfolgschancen der übrigen Küken zu erhöhen.
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