Wie friert man Gurken richtig ein?

Gurken bestehen zu über 95 Prozent aus Wasser, weshalb sie nach dem Auftauen oft ihre knackige Konsistenz verlieren. Dennoch lässt sich das beliebte Sommergemüse wunderbar einfrieren, wenn man ein paar einfache Handgriffe beachtet. So hat man auch im Winter eine tolle Basis für erfrischende Kaltschalen, Smoothies oder cremige Tzatziki-Variationen parat.

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Haltbarmachung ist das richtige Schälen der Gurke. Da die Schale beim Einfrieren zäh werden kann, sollte sie vorab vollständig entfernt werden. Danach wird die Gurke der Länge nach halbiert. Nun kommt der wichtigste Trick: Das wässrige Innere wird mit einem Teelöffel gründlich herausgeschabt. Da genau hier die meiste Flüssigkeit sitzt, verhindert dieser Schritt, dass die Gurkenstücke im Eisschrank komplett verwaschen und matschig werden.

Im Anschluss schneidet man die entkernten Hälften in dicke Scheiben oder Würfel. Zu dünne Scheiben würden nach dem Auftauen sofort zerfallen. Die vorbereiteten Stücke gibt man schließlich in ein gut verschließbares Behältnis oder einen Gefrierbeutel. Tipp aus der Praxis: Wer verhindern möchte, dass die Scheiben aneinanderkleben, friert sie zunächst nebeneinander auf einem Brett vor und füllt sie erst danach kompakt ab. Ab in die Tiefkühltruhe – und fertig!

Aufgetaute Gurken eignen sich zwar nicht mehr für einen klassischen, knackigen Blattsalat, verfeinern aber püriert oder gedünstet viele sommerliche Gerichte das ganze Jahr über.

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