Wie fühlt sich Hautkrebs an? Die ersten Anzeichen beachten

Im Anfangsstadium bemerkt man oft kaum etwas – doch die Haut verändert sich bereits. Bei weißem Hautkrebs, auch als Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom bekannt, beginnt die Veränderung meist mit kleinen, unauffälligen Stellen. Die betroffenen Partien fühlen sich häufig rau an, ähnlich wie Sandpapier. Oft entstehen sie an Stellen, die der Sonne besonders ausgesetzt sind: Gesicht, Ohren, Hände oder Schultern.

Diese rauen Stellen sind meist noch keine bösartigen Tumore, sondern sogenannte Vorstufen – medizinisch als aktinische Keratose bezeichnet. Obwohl sie zunächst harmlos erscheinen, können sie sich weiterentwickeln: In etwa sechs bis zehn von 100 Fällen verwandelt sich eine solche Stelle in ein Plattenepithelkarzinom, eine Form von weißem Hautkrebs.

Wenn sich die Zellen entarten, verändert sich das Aussehen der Haut. Es bilden sich oft knotige Wucherungen oder verhornte Stellen, die sich abheben. Manchmal bluten sie leicht oder heilen schlecht. Wichtig ist: Weißer Hautkrebs wächst langsam und streut selten, aber je früher er erkannt wird, desto besser ist die Heilungschance.

Regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt, besonders bei hellhäutigen Menschen oder nach vielen Sonnenbränden in der Vergangenheit, können frühzeitig helfen. Eine rauhe Stelle am Körper sollte man nicht ignorieren – rechtzeitige Behandlung kann schlimmeres verhindern.

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