Wie kabelloses Laden funktioniert

Kabelloses Laden mag auf den ersten Blick wie Magie wirken – das Smartphone wird einfach auf eine kleine Unterlage gelegt, und schon beginnt der Akku sich zu füllen. Doch hinter diesem Komfort steckt eine clevere, aber gut erforschte Technik: die induktive Energieübertragung.

Im Inneren der Ladestation befindet sich eine feine Spule aus Kupferdraht. Wenn Strom hindurchfließt, erzeugt sie ein unsichtbares magnetisches Feld. Gleichzeitig hat auch das Smartphone auf der Rückseite eine winzige Spule eingebaut. Sobald es auf das Charging-Pad platziert wird, verbinden sich diese beiden Spulen über das Feld – Energie springt regelrecht vom Ladegerät auf das Handy über, ohne dass ein Kabel nötig ist.

Die Technik basiert auf dem physikalischen Prinzip der elektromagnetischen Induktion, das schon seit über hundert Jahren bekannt ist. Allerdings war es lange Zeit ineffizient oder zu langsam, bis moderne Smartphones wie die neueren iPhone-Modelle oder viele Android-Geräte diese Methode optimiert haben. Heute lädt kabelloses Laden bequem und sicher – auch wenn es etwas langsamer ist als Laden per Kabel.

Ein weiterer Vorteil: Da kein Stecker mehr in den Anschluss gesteckt werden muss, verschleißt der Anschluss weniger. Gleichzeitig sollte man beachten, dass kabelloses Laden Wärme erzeugt – deshalb ist es wichtig, das Gerät nicht unter einer dicken Decke oder im direkten Sonnenlicht aufzuladen.

Für viele ist das kabellose Laden längst zum Standard geworden – einfach, sauber und alltagstauglich. Und dank immer besserer Technik wird es von Jahr zu Jahr effizienter.

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