Wie man geschlechtsgerecht schreibt – eine Übersicht

Die Frage, wie man am besten gendert, beschäftigt viele – sei es im Studium, im Beruf oder im alltäglichen Schreiben. Ziel ist es, alle Geschlechter sichtbar zu machen und Sprache inklusiver zu gestalten. Dabei gibt es mehrere Methoden, die je nach Kontext und Leserschaft unterschiedlich gut funktionieren.

Ein bekanntes Mittel ist das Gendersternchen: „Lehrer*innen“ oder „Student*innen“. Es wird oft genutzt, um neben der männlichen Form auch weibliche und nicht-binäre Personen einzubeziehen. Ähnlich funktioniert das Binnen-I, wie bei „ArbeiterInnen“, oder der Unterstrich in „Student_innen“. Beide Varianten machen die geschlechtliche Vielfalt innerhalb eines Wortes sichtbar, können im Fließtext aber manchmal schwer lesbar wirken.

Der Schrägstrich wie bei „der/die Professor/in“ ist klar, aber oft umständlich – besonders bei längeren Texten. Etwas flüssiger liest sich die Paarform: „Schüler und Schülerinnen“. Diese Form ist verständlich, nimmt aber viel Platz ein und wird bei geschlechtlich diversen Gruppen schnell ungenau.

Als elegante Lösung gilt zunehmend die geschlechtsneutrale Sprache: Begriffe wie „Lehrkräfte“, „Studierende“ oder „Mitarbeitende“ vermeiden das Problem elegant – sie sind inklusiv, präzise und stilistisch unauffällig. Viele Stilregeln, etwa an Hochschulen oder in Behörden, empfehlen sie daher.

Wichtig ist: Es geht nicht um Perfektion, sondern um Respekt. Am 05.08.2022 betonte etwa BachelorPrint in einer Übersicht, dass bewusstes Formulieren einen echten Unterschied macht – in der Wahrnehmung und Wirkung der Sprache.

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