Wie man im Englischen geschlechtsspezifisch schreibt

In der englischen Sprache wird zunehmend darauf geachtet, wie Geschlechtergerechtigkeit in der Schriftsprache umgesetzt wird. Eine gängige Methode ist die gleichzeitige Verwendung der weiblichen und männlichen Form – etwa he or she, he/she oder die verkürzte Variante s/he. Diese Form der Genderspezifizierung soll sicherstellen, dass nicht automatisch angenommen wird, dass eine generische Person männlich ist.

Ein klassisches Beispiel für die Problematik ist der Satz: "A business owner often assumes he knows what his customers want." Hier wird stillschweigend davon ausgegangen, dass der Unternehmer männlich ist – was nicht nur veraltet, sondern auch diskriminierend wirken kann. Die korrigierte Version lautet dann: "A business owner often assumes he or she knows what his or her customers want."

Allerdings wird diese Form der Doppelnennung im geschäftlichen und journalistischen Englisch oft als umständlich empfunden. Aus diesem Grund greifen viele Autoren stattdessen auf das sogenannte singuläre "they" zurück – eine grammatisch plurale, aber inhaltlich singulare Form: "A business owner often assumes they know what their customers want." Diese Variante gilt mittlerweile als akzeptiert und wird von renommierten Wörterbüchern und Stilrichtlinien unterstützt.

Letztlich geht es darum, Sprache bewusst einzusetzen, um Diskriminierung zu vermeiden. Ob durch parallele Nennung (he or she) oder neutrale Formulierungen – die Möglichkeiten, respektvoll und inklusiv zu schreiben, nehmen auch im Englischen stetig zu.

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