Wie wird Magenkrebs diagnostiziert?

Die Erkennung von Magenkrebs beginnt meist mit einer gründlichen ärztlichen Untersuchung. Wenn jemand über anhaltende Beschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder ungewollten Gewichtsverlust klagt, wird der Arzt erste Hinweise durch eine körperliche Untersuchung gewinnen.

Der wichtigste Schritt zur sicheren Diagnose ist jedoch die Magenspiegelung (Gastroskopie). Dabei führt der Arzt ein dünnes, flexibles Instrument mit einer Kamera durch die Speiseröhre in den Magen ein. So kann er verdächtige Stellen direkt erkennen und Gewebeproben entnehmen – eine sichere Methode, um Krebszellen nachzuweisen.

Weitere Verfahren unterstützen die genaue Einschätzung. Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel können Veränderungen der Magenwand sichtbar machen. Ultraschalluntersuchungen, insbesondere die Endosonographie, zeigen, wie tief ein Tumor in die Magenwände eingedrungen ist. Bei Verdacht auf eine Ausbreitung werden oft auch bildgebende Verfahren wie MRT oder PET-CT eingesetzt, um zu prüfen, ob Metastasen in der Leber oder anderen Organen entstanden sind.

In manchen Fällen wird auch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt – ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem der Arzt direkt in die Bauchhöhle blickt, um verstreute Tumore zu erkennen.

Laboruntersuchungen des Blutes liefern zusätzliche Hinweise, etwa auf Anzeichen von Blutarmut oder einer chronischen Entzündung. Wichtig ist: Je früher Magenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Bei anhaltenden Magenproblemen sollte man daher frühzeitig einen Arzt aufsuchen.

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