Wie wird „jeder Mitarbeiter“ geschlechtergerecht formuliert?
Die Frage, wie man Begriffe wie „jeder Mitarbeiter“ geschlechtergerecht ausdrückt, stellt sich in vielen Arbeits- und Bildungsbereichen immer wieder – besonders an Hochschulen, die auf eine inklusive Sprache achten. Die Lösung liegt in der bewussten Sprachwahl, die alle Geschlechter sichtbar macht.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – diese Formulierung ist die klassische und ausführliche Variante, wenn es darum geht, sowohl Frauen als auch Männer und alle weiteren Geschlechtsidentitäten mitzudenken. Sie wird oft in offiziellen Mitteilungen, E-Mails oder Webseiten verwendet, wo ausreichend Platz ist und Klarheit gewünscht wird.Wenn der Platz begrenzt ist – etwa in Tabellen, Listen oder Überschriften – bietet sich die Schreibweise Mitarbeiter/innen an. Diese Form ist kompakt und dennoch inklusiv. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird sie beispielsweise im Vorlesungsverzeichnis regelmäßig verwendet, um Gleichstellung sichtbar zu leben.
Team oder Personal sind gute Alternativen, wenn die geschlechtergerechte Wiederholung störend wirkt. Diese Begriffe umgehen die Nennung von Geschlechtern komplett und funktionieren gut im Fließtext: „Das Team steht zur Verfügung“ oder „Das Personal wurde informiert“.Wichtig ist: Es geht nicht um sprachliche Perfektion, sondern darum, Respekt und Wertschätzung für alle sichtbar zu machen. Kleine Änderungen in der Sprache tragen dazu bei, eine offene und moderne Arbeitskultur zu fördern – auch an der Uni Kiel, wo Gleichstellung einen hohen Stellenwert hat.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.