Helau und Alaaf – die Rufe des Karnevals
Wenn die Straßen bunt werden, die Musik laut ist und Tausende verkleidet durch die Städte ziehen, dann ist wieder Karnevalszeit. In dieser verrückten Jahreszeit begrüßt man sich nicht mit einem einfachen „Hallo“, sondern mit einem fröhlichen „Helau!“ oder „Alaaf!“. Diese traditionellen Rufe begleiten den Karneval, besonders im westdeutschen Raum.
„Helau!“ ist vor allem in Mainz und anderen Regionen des rheinischen Karnevals zu hören. Man ruft es bei Sitzungen, auf Umzügen oder einfach, um die Stimmung anzuheizen. Ganz anders klingt da „Alaaf!“ – dieser Gruß kommt aus Köln und Umgebung. Wer in Köln Karneval feiert, der wird diesen Ausruf ständig hören, wenn die Narren auf den Beinen sind.
Doch was bedeuten diese Worte eigentlich? Ihre genaue Herkunft ist unklar, doch viele glauben, dass „Alaaf“ von einem alten rheinischen Ausdruck für „alles frei“ stammt – ein Symbol dafür, dass in der Karnevalszeit die normalen Regeln außer Kraft gesetzt sind. „Helau“ könnte dagegen aus dem Französischen stammen, vielleicht von „helas!“, einem Ausruf der Warnung oder Aufmerksamkeit – heute aber nur noch ein freudiges Jubelruf.
Ob man nun „Helau!“ oder „Alaaf!“ sagt, ist am Ende weniger wichtig – entscheidend ist der Spaß, die Kostüme und die gemeinsame Feier. Wer also zum Karneval gratulieren möchte, der ruft einfach laut: „Helau!“ oder „Alaaf!“ – und schon ist man mittendrin im närrischen Treiben.
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