Ausführliche Artikel Wie heißt die schönste mittelalterliche Stadt Deutschlands und warum streiten wir uns seit Jahrzehnten darüber?

Die schönste mittelalterliche Stadt Deutschlands?

Wenn es um mittelalterliche Städte in Deutschland geht, fällt oft die Frage: Welche ist eigentlich die schönste? Die Antwort ist nicht einfach – denn Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Doch einige Städte heben sich mit ihrem malerischen Altstadtbild, ihren erhaltenen Wehrmauern und Fachwerkhäusern besonders hervor.

Bamberg etwa ist seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe – kein Wunder: Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, dem alten Rathaus auf der Insel und dem beeindruckenden Dom strahlt eine ganz eigene Magie aus. Doch auch andere Orte können sich sehen lassen. Dinkelsbühl in Bayern wirkt wie aus einem Märchen entsprungen, mit gut erhaltenen Stadtmauern und Türmen, durch die schon „Das dritte Reich“ wandelte – ein Film, der hier gedreht wurde. Quedlinburg im Harz besticht mit über tausend Fachwerkhäusern und einer zauberhaften Burg auf dem Schlossberg.

Nicht zu vergessen Heidelberg, wo das romantische Schloss über dem Neckar thront, oder Lübeck, das als „Tor zum Norden“ mit Backsteingotik und dem berühmten Holstentor beeindruckt. Auch Meersburg am Bodensee lockt mit einem der ältesten noch bewohnten Burgen Deutschlands. Und wer Celle in Niedersachsen besucht, glaubt, in eine Puppenstube zu treten – die Fachwerkhäuser hier sind farbenfroh und perfekt erhalten.

Freiburg im Breisgau bietet mit seinem Münster und lebendigen Marktplatz ein anderes, aber ebenso reizvolles Bild. Letztlich lässt sich keine einzige Stadt als „die schönste“ krönen. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre Geschichte, ihren Reiz. Doch eines ist sicher: Wer durch diese alten Gassen schlendert, spürt, wie die Zeit einen Moment innehielt.

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