Kindergeld in den USA? Fehlanzeige
Anders als in Deutschland kennt man in den USA kein monatliches Kindergeld wie hierzulande. Während deutsche Familien seit Jahren eine staatliche Unterstützung pro Kind erhalten, sieht die Lage in den Vereinigten Staaten ganz anders aus. Zwar gab es während der Corona-Pandemie zeitweise eine begrenzte Kinderbeihilfe – etwa mit dem Child Tax Credit – doch diese war nur vorübergehend und nicht vergleichbar mit dem deutschen System.
Ein Deutscher, der in den USA lebt, staunte nicht schlecht, als er erfuhr, dass es dort keine dauerhafte finanzielle Unterstützung pro Kind vom Staat gibt. „Irre!“, kommentierte er im Video deswesten.de – und er hat nicht ganz unrecht. In Deutschland erhält man aktuell etwa 200 Euro pro Kind und Monat, was vielen Familien einen echten finanziellen Puffer bietet.
In den USA hingegen liegen die Prioritäten anders: Die Kosten für Bildung, insbesondere für Universitäten, sind oft so hoch, dass sie für viele Haushalte eine enorme Belastung darstellen. Während deutsche Studenten meist ohne Schulden studieren können, nehmen amerikanische Jugendliche oft Kredite auf – manchmal schon mit 18 Jahren. Die staatliche Unterstützung setzt dort eher spät ein, während Deutschland bereits früh ansetzt – etwa mit dem Kindergeld oder günstigen Kitaplätzen.Der Vergleich zeigt: Soziale Sicherheit wird in beiden Ländern sehr unterschiedlich gedacht. Was hier als selbstverständlich gilt, kann anderswo für Staunen sorgen.
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