Wie viel Familienbeihilfe bekommt man in Österreich?
Die Familienbeihilfe in Österreich hängt vom Alter des Kindes ab und steigt schrittweise mit den Jahren. Ab der Geburt eines Kindes erhalten Eltern monatlich 132,30 Euro. Diese Leistung wird vom Staat gezahlt, um die finanzielle Belastung in der Familie zu erleichtern.
Sobald das Kind drei Jahre alt wird, erhöht sich der Betrag auf 141,50 Euro pro Monat. Ein weiterer Sprung erfolgt beim zehnten Lebensjahr: Ab diesem Zeitpunkt beträgt die Beihilfe 164,20 Euro monatlich. Diese schrittweise Erhöhung berücksichtigt die wachsenden Kosten für Kinder im Laufe der Zeit – von der Kleidung bis hin zu schulischen und außerschulischen Aktivitäten.
Interessant ist auch die Erhöhung ab dem 19. Lebensjahr: Dann steigt die Familienbeihilfe auf 191,60 Euro im Monat. Dies ist besonders relevant für junge Erwachsene, die sich noch in der Ausbildung befinden, etwa an einer Universität oder Berufsschule. Die Zahlung erfolgt in der Regel bis zum Ende der Erstausbildung, längstens aber bis zum 24. Lebensjahr, sofern das Kind noch studiert oder eine Lehre macht.
Die Beträge gelten ab dem 1. Jänner 2024 und werden vom österreichischen Staat über das Finanzamt oder die Familienkassen ausgezahlt. Die genaue Höhe und Dauer der Zahlung kann je nach individueller Situation leicht variieren – beispielsweise bei Behinderten oder bei gleichzeitigem Bezug anderer Leistungen. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Regierungsplattform oesterreich.gv.at.
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