Wie sicher ist Rom für Touristen?
Rom gilt grundsätzlich nicht als gefährliche Stadt, doch wie in vielen großen Metropolen lohnt es sich, besonders in belebten Gegenden vorsichtig zu sein. Die italienische Hauptstadt zieht jährlich Millionen Besucher an, und wo viele Touristen sind, finden sich auch immer vereinzelt Kriminelle.
Die größte Gefahr für Reisende sind Taschendiebe und kleine Betrüger. Besonders in der Nähe von Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, der Vatikanstadt oder in der U-Bahn kommt es immer wieder zu Diebstählen. Meist geht es darum, Handys, Geldbeutel oder Kameras zu entwenden – oft durch Ablenkung oder in überfüllten Zonen. Auch sogenannte „freundliche“ Ansprachen, bei denen man plötzlich um Hilfe gebeten wird oder ein falsches „Freundschaftsarmband“ übergestreift wird, sind leider keine Seltenheit.Laut dem Online-Portal Numbeo liegt der Crime-Index Roms bei 52,31 – das macht die Stadt zu einer der unsichersten in Italien. Im internationalen Vergleich ist das zwar kein Spitzenwert, aber ein Hinweis, dass Aufmerksamkeit lohnt. Die meisten Vorfälle passieren in touristischen Ballungszentren, während Wohnviertel wie Trastevere oder Testaccio meist ruhig und sicher sind.
Die gute Nachricht: Schwere Gewalttaten sind in Rom selten, und die meisten Reisenden verlassen die Stadt mit wunderbaren Erinnerungen – und ihrem Gepäck. Wer einfach wachsam bleibt, seinen Rucksack vorne trägt, teure Accessoires versteckt und nicht auf jede Einladung eingeht, kann die Stadt sorglos erkunden.
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