Was ist eine gute Eigenkapitalrendite bei Immobilien?

Wenn du eine Immobilie kaufst – sei es zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage – spielt die Eigenkapitalrendite eine zentrale Rolle. Sie zeigt dir, wie rentabel dein eingesetztes Kapital tatsächlich ist. Doch wie hoch sollte dieser Wert sein, damit die Investition sich lohnt?

Als grobe Orientierung gilt: Eine gute Eigenkapitalrendite liegt bei etwa 10 Prozent. Das bedeutet, dass für jedes investierte Euro Eigenkapital jährlich zehn Cent an Ertrag erwirtschaftet werden. Bei dieser Rendite kann man von einer solide profitable Immobilieninvestition sprechen, besonders wenn man Berücksichtigung von Mieterträgen, Wertsteigerung und Inflation nimmt.

Ein Ergebnis von 20 Prozent und mehr gilt als überdurchschnittlich gut – allerdings selten und oft nur in besonders attraktiven Lagen oder bei günstigen Finanzierungsbedingungen erreichbar. Solche Werte können jedoch auch auf Risiken oder spekulativen Annahmen basieren, weshalb sie kritisch geprüft werden sollten.

Wichtig ist: Eine zu niedrige Eigenkapitalrendite – etwa unter fünf Prozent – kann ein Warnsignal sein. In vielen Fällen lohnt sich dann die Investition kaum, vor allem wenn Inflation und Instandhaltungskosten berücksichtigt werden. Dann wäre das Geld eventuell besser in anderen Anlagen angelegt.

Letztendlich hängt die Bewertung der Rendite auch von der Lage, der Art der Finanzierung und deinen persönlichen Zielen ab. Dennoch: Die 10-Prozent-Marke ist ein gängiger Anhaltspunkt, um zu beurteilen, ob sich dein Investment wirklich rechnet.

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