Wie viel kostet eine Auslandsüberweisung?
Wenn du Geld außerhalb des SEPA-Raumes überweist, zum Beispiel in die USA, nach Asien oder in ein Land, das nicht zur Europäischen Union gehört, fallen in der Regel Gebühren an. Diese sogenannten SWIFT-Gebühren hängen stark vom jeweiligen Kreditinstitut ab. Es lohnt sich daher, vorab genau hinzuschauen – denn nicht alle Banken sind gleich teuer.
Im Schnitt liegen die Kosten zwischen fünf und zehn Prozent der überwiesenen Summe. Klingt viel? Ist es oft auch. Dabei setzt sich der Betrag meist aus mehreren Komponenten zusammen: der Überweisungsgebühr der eigenen Bank, möglichen Abwicklungsgebühren der zwischengeschalteten Banken und manchmal auch Gebühren der Empfängerbank am Zielort. Je länger die Kette, desto höher kann die Belastung ausfallen.
Viele Menschen wissen nicht, dass diese Gebühren je nach Bank unterschiedlich berechnet werden können – mal trägt der Absender alles, mal der Empfänger, mal wird es aufgeteilt. Wenn du regelmäßig ins Ausland überweist, lohnt es sich, Banken mit günstigen Konditionen oder spezielle Finanzdienste im Blick zu haben, die oft transparentere und niedrigere Preise anbieten.
Ein Tipp: Frage deine Bank vor der Überweisung konkret nach den Kosten. Manche Institute stellen detaillierte Kostenaufstellungen auf Anfrage bereit. So vermeidest du böse Überraschungen auf dem Konto und kannst besser planen. Seit 2023 hat sich an den Rahmenbedingungen wenig geändert – doch Transparenz bleibt weiter wichtig.
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