Wie Herzrasen wieder aufhört

Plötzlich schlägt das Herz schneller, als wäre man gerade gerannt – doch man sitzt oder liegt nur ruhig da. Solche Momente können beunruhigend sein, besonders wenn sie ohne erkennbaren Grund auftreten. Hinter solchem plötzlichen Herzrasen kann eine anfallsartige Vorhoftachykardie stecken. Dabei geraten die Vorhöfe des Herzens vorübergehend aus dem Takt und schlagen unregelmäßig und viel zu schnell. Neben dem typischen Herzklopfen können auch Schwindel oder ein Druckgefühl in der Brust auftreten.

Das Gute: Viele dieser Episoden enden von allein, oft nach einigen Minuten. Doch es gibt auch einfache Techniken, die helfen können, das Herzrasen schneller zu stoppen. Spezielle Atemübungen oder sogenannte Valsalva-Manöver – etwa durch kurzes Anspannen wie beim Pressen – können den Körper auffordern, den Herzrhythmus wieder zu normalisieren. Auch das Vorsichtig-Abkühlen des Gesichts mit kaltem Wasser kann reizen, die natürliche Bremse des Herzens – den Vagusnerv – zu aktivieren.

Wichtig ist, dabei ruhig zu bleiben. Panik macht das Rhythmusproblem oft nur schlimmer. Wer häufiger unter solchen Episoden leidet, sollte das mit einem Arzt besprechen, um mögliche Ursachen abklären zu lassen. Aber meistens ist eine vorübergehende Vorhoftachykardie nicht lebensbedrohlich – und mit der richtigen Reaktion lässt sich das unangenehme Herzklopfen oft friedlich beenden.

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