Der richtige Umgang mit Beileidsbekundungen
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, stehen Familie und Freunde vor einer schweren Zeit. In solchen Momenten die richtigen Worte zu finden, fällt vielen Menschen unglaublich schwer. Oft hat man Angst, etwas Falsches zu sagen oder aufdringlich zu wirken. Doch beim mündlichen Kondolieren kommt es vor allem auf eines an: Authentizität und ehrliches Mitgefühl.
Floskeln wie „Das Leben geht weiter“ oder „Er hatte ja ein schönes Alter“ bewirken meist das Gegenteil von Trost. Sie wirken oft distanziert oder spielen den Verlust herunter. Wenn Ihnen die Worte fehlen, dürfen Sie das auch genauso aussprechen. Sätze wie „Es tut mir unendlich leid“ oder ein ehrliches „Mir fehlen die Worte“ sind oft viel kraftvoller und berührender als lange Reden.
Manchmal braucht es aber auch gar keine Worte. Ein stummer, fester Händedruck oder eine wortlose, herzliche Umarmung können in Momenten der Trauer viel mehr Trost spenden als jeder gesprochene Satz. Wichtig ist, dass Sie der trauernden Person zeigen, dass sie in ihrem Schmerz nicht allein ist. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und passen Sie Ihre Geste der Nähe an, die Sie auch sonst zu der Person haben.
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