Warum Hunde nachts nicht durchschlafen

Wer einen Hund hat, kennt das: Mitten in der Nacht ein Geräusch – und schon ist der Vierbeiner wach, schaut sich um, legt sich dann aber meist wieder hin. Genau wie bei Menschen ist auch bei Hunden der Schlaf in Phasen unterteilt, doch ihr Rhythmus ist anders. Im Gegensatz zu uns schlafen Hunde nicht acht Stunden am Stück, sondern verteilen ihren Schlaf über den ganzen Tag.

Hunde ruhen oft nur kurz, wachen leicht auf und sind sofort wieder entspannt – ein Überbleibsel aus ihrer evolutionären Vergangenheit. In der freien Wildbahn mussten Wölfe, die Vorfahren unserer Hunde, immer wachsam bleiben. Diese Anpassung ist bei unseren Haustieren noch vorhanden. Deshalb verbringen sie die Nacht mit mehreren kurzen Schlafphasen, in denen tiefer Schlaf und leichtes Dösen wechseln.

Insgesamt ruhen Hunde nachts etwa acht Stunden – aber nicht durchgehend. Dazu kommen noch vier bis sechs Stunden Ruhephasen am Tag. Hinzu kommt eine ähnliche Zeitspanne, in der sie einfach nur dösen, halb wach, halb entspannt. Gerade ältere Hunde oder Rassen mit hohem Energieverbrauch wie Hütehunde brauchen besonders viel Erholung.

Wenn dein Hund nachts mal wach ist – kein Grund zur Sorge. Es ist ganz normal, dass er sich umschaut, kurz hinauswill oder einfach nur lauscht. Es gehört zu seiner Natur. Wichtig ist, dass er einen ruhigen Platz hat, an dem er sich sicher fühlt – dann klappt das mit dem gemeinsamen Schlaf im Haushalt meist ganz von allein.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen