Wie lang sind die Sommerferien in der Schweiz?

In der Schweiz gibt es keine einheitliche Regelung für die Dauer der Sommerferien – das hängt vom Kanton ab. Je nach Region können die Ferien stark variieren, was vor allem Familien mit Kindern bei der Urlaubsplanung berücksichtigen müssen.

In den meisten deutschsprachigen Kantonen, wie Zürich, Bern oder Aargau, dauern die Sommerferien zwischen fünf und sechs Wochen. Sie beginnen meist Anfang bis Mitte Juli und enden Anfang bis Mitte August. Diese Regelung betrifft die Mehrheit der schulpflichtigen Kinder im Land.

Im Tessin, der italienischsprachigen Region der Schweiz, sieht es anders aus: Hier sind die Sommerferien mit elf Wochen deutlich länger. Die Schule endet bereits im Juni, was viele Familien nutzt, um längere Reisen ins südliche Europa zu unternehmen. Auch im französischsprachigen Teil der Schweiz sind die Ferien etwas länger als in der Deutschschweiz, angelehnt an das französische Schulsystem.

Diese kantonale Vielfalt spiegelt die föderalistische Struktur der Schweiz wider. Während in manchen Ländern die Ferien landesweit gleich sind, prägen hier die Kantone eigenständig den Schulplan. Das sorgt zwar für Abwechslung, kann aber auch zu Verwirrung führen – besonders in grenznahen Regionen oder bei Eltern, die in einem anderen Kanton arbeiten.

Ob fünf, sechs oder elf Wochen – eines ist sicher: Die Sommerzeit ist in der Schweiz eine willkommene Pause für Schüler:innen, Lehrkräfte und viele Familien, die die freie Zeit für Reisen, Freizeit oder Erholung nutzen.

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