Wie lange wirkt Novalgin?
Wer unter starken Schmerzen oder Fieber leidet, kennt Novalgin oft als zuverlässige Hilfe. Der Wirkstoff, der hinter dem Medikament steckt, ist Metamizol – ein sogenanntes Prodrug. Das bedeutet, dass es erst im Körper in einen wirksamen Stoff umgewandelt wird. In der Leber entsteht dann der Hauptmetabolit MAA (Methylaminoantipyrin), der für die schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung verantwortlich ist.
Die Wirkung setzt innerhalb einer Stunde einWenn Novalgin in Form von Tabletten oder als Injektion eingenommen wird, beginnt die Wirkung meist schon nach etwa 30 bis 60 Minuten. Besonders bei akuten Schmerzen, wie nach einer Verletzung oder nach einer Operation, ist diese schnelle Wirkung von großem Vorteil. Die schmerzlindernde Wirkung hält in der Regel etwa sechs Stunden an, manchmal sogar etwas länger – je nach individueller Stoffwechsellage und Dosierung.
Hohe Bioverfügbarkeit nach oraler EinnahmeEin großer Vorteil von Metamizol ist seine hohe Bioverfügbarkeit: Nach oraler Gabe liegt sie bei etwa 90 Prozent. Das bedeutet, dass fast der gesamte Wirkstoff vom Körper aufgenommen und genutzt werden kann. Dadurch ist die Wirkung von Novalgin nicht nur zuverlässig, sondern auch vorhersehbar.
Dennoch sollte Novalgin nur so lange eingenommen werden, wie es unbedingt nötig ist. Obwohl es gut verträglich ist, kann es bei längerer Anwendung oder in seltenen Fällen auch Nebenwirkungen geben. Wie bei allen Schmerzmitteln gilt: Auf ärztlichen Rat hören und die Dosierung genau einhalten.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.