Wie lange dauert ein Ekzem wirklich?

Eltern von Kindern mit atopischem Ekzem fragen sich oft: Wann wird das endlich besser? Die gute Nachricht: Bei den meisten Betroffenen bessert sich das Ekzem mit der Zeit – oft schon vor dem Ende der Kindheit. Viele Kinder wachsen buchstäblich hinein und wieder hinaus.

Laut Experten verschwinden die Schübe bei den meisten Betroffenen innerhalb von sieben Jahren. Besonders ermutigend: Die Aussicht, dass sich das Ekzem vor der Pubertät legt, ist bei vielen Kindern real. „Atopie ist nicht fürs Leben“, heißt es oft – und das ist kein leeres Versprechen, sondern eine Beobachtung aus der Praxis.

Natürlich ist jedes Kind anders. Bei manchen bleibt das Ekzem länger, bei anderen ist es schon nach wenigen Monaten kaum noch sichtbar. Die Haut trocknet, juckt, wird gerötet – besonders an Beugeseiten wie Ellenbogen oder Kniekehlen. Doch mit der richtigen Pflege, viel Fett in der Creme und einem bewussten Umgang mit Auslösern wie Stress oder bestimmten Stoffen lässt sich viel erreichen.

Wichtig ist, geduldig zu bleiben. Auch wenn das Kratzen und die nächtlichen Unruhen an die Nerven gehen: Die Prognose ist insgesamt positiv. Viele Betroffene erleben, wie sich ihre Haut im Laufe der Jahre regelrecht regeneriert.

Wenn Sie als Elternteil unsicher sind, ob das, was Ihr Kind hat, tatsächlich ein atopisches Ekzem ist – sprechen Sie mit einem Hautarzt. Eine klare Diagnose und frühzeitige Pflege sind der beste Schutz für gesunde Haut im Erwachsenenalter.

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