Wie lange leben Menschen mit Hautkrebs?
Die Prognose bei malignem Melanom, auch „Schwarzer Hautkrebs“ genannt, hängt stark davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Wenn der Tumor bereits im frühen Stadium – zum Beispiel im Stadium IA – diagnostiziert wird, ist die Überlebenschance sehr hoch. Fünf Jahre nach der Diagnose leben laut Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft noch 99 Prozent der Betroffenen.
In Deutschland wird etwa zwei Drittel der Melanome bereits in einem sehr frühen Stadium entdeckt, oft mit einer Tumoreindringtiefe von weniger als einem Millimeter. Bei solch flachen Tumoren ist die Heilungschance besonders gut: Die Zehn-Jahres-Überlebensrate liegt hier bei 96 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die regelmäßige Hautuntersuchung ist – besonders für Menschen mit vielen Muttermalen, heller Haut oder einer familiären Vorerkrankung.
Je später ein Melanom erkannt wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich Krebszellen in andere Körperteile ausbreiten. Dann sinkt die Überlebenschance deutlich. Doch auch in fortgeschrittenen Fällen haben moderne Therapien in den letzten Jahren viel erreicht. Dennoch gilt: Früherkennung rettet Leben.
Ein einfacher Tipp: Achten Sie auf Veränderungen an Muttermalen – etwa wenn sie anfangen zu jucken, zu bluten oder ihre Form oder Farbe verändern. Ein jährlicher Check-up beim Hautarzt kann helfen, verdächtige Stellen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls sicher abzuklären.
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