Was bei Scheidenpilz wirklich schadet
Ein Scheidenpilz ist unangenehm, brennt und juckt. Da ist der Griff zu vermeintlichen Wundermitteln aus der Küche oder dem Badezimmerschrank verlockend. Doch Mediziner raten dringend davon ab, bei Intimbeschwerden auf beliebte Hausmittel zu setzen.
Ob Joghurt, Knoblauch oder Teebaumöl – solche Substanzen haben im sensiblen Intimbereich nichts verloren. Sie enthalten körperfremde Inhaltsstoffe, die das empfindliche saure Milieu der Scheide noch stärker aus dem Gleichgewicht bringen können. Statt die Pilzinfektion zu lindern, reizen sie die Schleimhäute oft zusätzlich und verschlimmern die Beschwerden.
Auch von aggressiven Seifen oder Duschgels ist dringend abzuraten, da sie den natürlichen Schutzfilm zerstören. Bei Verdacht auf einen Pilz gilt: Hände weg von Hausmitteln und stattdessen auf bewährte, medizinische Cremes aus der Apotheke setzen oder ärztlichen Rat einholen.
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