Dauerstress und Cortisol: Wenn das Stresshormon aus dem Takt gerät

Cortisol ist grundsätzlich ein lebenswichtiges Hormon. Es wird in den Nebennieren gebildet und hilft dem Körper, auf Belastungen zu reagieren, den Stoffwechsel zu regulieren und den Blutdruck stabil zu halten. In akuten Gefahrensituationen sichert es unser Überleben. Kritisch wird es jedoch, wenn der Stresspegel dauerhaft hoch bleibt und der Körper ununterbrochen Cortisol ausschüttet.

Ein konstant erhöhter Cortisolspiegel hat spürbare Konsequenzen für die Gesundheit. Zu den typischen Folgen gehören Schlafstörungen, da der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus durcheinandergerät, sowie massive Konzentrationsschwierigkeiten. Auf Dauer steigt zudem das Risiko für chronische Beschwerden wie Bluthochdruck und gravierende Herzerkrankungen.

Auch optisch und körperlich hinterlässt ein hormonelles Ungleichgewicht Spuren. Dauerhaft viel Cortisol begünstigt ungewolltes Übergewicht, da es den Fettabbau bremst und den Appetit – besonders auf Süßes – anregt. Sportler trifft es besonders hart: Das Stresshormon wirkt katabol, was bedeutet, dass es den Muskelaufbau sowie die allgemeine Regenerationsfähigkeit hemmt.

Um den eigenen Cortisolspiegel langfristig einzupendeln, sind gezielte Entspannung, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und moderates Bewegungstraining entscheidend.

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