Wie erkennt man eine Herzschwäche beim Hund?

Herzschwäche beim Hund ist keine seltene Erkrankung, besonders bei älteren Tieren. Sie tritt oft schleichend auf, sodass die ersten Anzeichen leicht übersehen werden. Doch je früher die Symptome erkannt werden, desto besser kann der Hund behandelt werden.

Müdigkeit, verminderter Appetit und mangelnde Lust zum Spielen oder Spazierengehen können bereits erste Hinweise sein. Viele Besitzer bemerken, dass ihr Hund plötzlich langsamer wird, sich unruhig verhält oder nach nur kurzer Belastung erschöpft ist. Diese Veränderungen sind oft auf eine eingeschränkte Herzfunktion zurückzuführen – das Herz kann nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpen.

Besonders bei einer Linksherzinsuffizienz zeigen sich klassische Warnzeichen wie Husten, besonders nachts oder nach Aufregung. Der Hund ringt um Luft, atmet schneller als normal oder zeigt deutliche Atemnot. Herzrhythmusstörungen können ebenfalls auftreten, in schweren Fällen kommt es sogar zu kurzzeitigen Bewusstlosigkeitsanfällen (Kollaps).

Ein ständiger Husten, der irrtümlich oft auf eine Hals- oder Atemwegserkrankung zurückgeführt wird, sollte daher bei älteren Hunden immer auch kardiologisch abgeklärt werden. Rasse und Gewicht spielen dabei eine Rolle – kleine Hunde wie Pudel oder Chihuahuas sind beispielsweise häufiger betroffen.

Wenn Sie solche Anzeichen bei Ihrem Hund bemerken, ist ein Besuch beim Tierarzt dringend angeraten. Mit gezielten Untersuchungen wie Ultraschall oder Röntgen kann die Diagnose gestellt und eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Die Lebensqualität des Hundes lässt sich so oft deutlich verbessern.

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